Industriepark Ózd

 

Der im nordöstlichen Teil Ungarns befindliche Kleinraum Ózd galt lange Zeit als eines der bedeutendsten Zentren des Bergbaus und des Hüttenwesens. Das siebenhundertjährige Ózd ist mit seinen 35 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén. In seinem 28 Orte umfassenden Einzugsgebiet betrachten sich etwa 70 000 Menschen als zur Region gehörend.

Ózd liegt 160 km von Budapest entfernt, und zwar in fast gleicher Entfernung von drei nordost-ungarischen Komitatshauptstädten (Miskolc, Eger, Salgótarján), 60 Kilometer. Es ist sowohl auf Straßen als auch mit der Eisenbahn erreichbar. Von der Verbindungsstraße zur Hauptstadt sind 100 km Autobahn, 60 km Hauptstraße. In der Nähe des Ortes (12 km) erstreckt sich die Grenze zur Slowakei mit Straßen- und Eisenbahngrenzübergängen, und auch die polnische und ukrainische Grenze sind leicht erreichbar. Seine anziehende Mitttelgebirgsumgebung ist sehr reich an natürlichen Schönheiten.

Wegen des in den 1990-er Jahren begonnenen anhaltendenden Rückganges der Schwerindustriezweige mußten für die Umgesaltung der Wirtschaftsstukrtur neue Programme ausgearbeitet werden. Deswegen wurde der Ózder Industriepark auf dem Gebiet des ehemaligen Stahlindustriezentrums erstellt.

Die Gegebenheiten zur Gestalgung des Industrieparks waren günstig:

·      die gut 50 ha Fläche des ehemaligen Stammwerkes sind umzäunt, gu abgegrenzt,

·      die Infrastruktur (Srom, Gas, Wasser, Abwasserkanäle, Industriegleise, internes Telefonnetz) ist ausgebaut, freie Kapazität steht zur Verfügung; die Anbindung an das System ist innerhalb einer Entfernung von 50 bis 200 m realiserbar,

·      das auf derm Gelände errichtete regionale Inkubations- und Innovationszentrum sowie die angesiedelten Serviceeinrichtungen (Rechts-, Finanz-, technische Beratung, medizinische Versorgung, Bewachung usw.) sichern einen komplexen Informationsund Dienstleistungs-Hintergrund,

·      im Industriepark arbeiten nahezu 140 Unternehmen, die etwa 600 Beschäftigte haben; ihre Einnahmen betragen über 5 Milliarden Forint,

·      die mit dem Abriß der überflüssigen Einrichtungen zusammenhängenden Arbeiten gingen zu Ende, die Rehabilitierung der Umgebung ist im Gange,

·      der Geländeumgestaltungsplan und der Regelungsplan sind erstellt worden, auf den freiwerdenden Flächen besteht die Möglichkeit zum Erwerb von 5000 bis 10 000 m2 großen Grundstücken,

·      ein an die veränderten Bedingungen flexibel anpassungsfähiges, laufend neuausgebildetes, Arbeitskraft mit entwickelten Aus- und Weiterbildungsinstitutionen steht zur Verfügung,

·      die Nähe der grenznahen Märkte (Mittel-Ost-Slowakei, Süd-Polen, Ukraine) gibt der Produkitons- und Handels-kooperation eine beachtliche Perspektive.

 

Die Ozder Region bietet zur Realiserung von der wirtschaftlichen Entwicklung bzw. der Schaffung von Arbeitsplätzen dienenden Projekten Zone-, Region- und Finanzvergünstigungen.

Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und der Vergünstigungen ist das Ziel des Projektes Industriepark Ózd der endgültige Ausbau des bereits jetzt bestehenden Industrieparks mit Rehabilitierungscharakter, welcher

·      sich am besten an die bestehende Umgebung anpaßt,

·      in der Region die Neubelebung, Rehabilitierung der industriellen Tätigkeit zur Folge hat,

·      die Ansiedelung von den technische Anshluß erleichtenden, neuen und übernommenen Technologien, die Ausnutzung der Lohnarbeitsmöglichkeiten erleichtert,

·      gemeinsame Servicetätigkeiten betreibt, Dienstleistungen neuen Typs (z.B.: Telekommunikations-, Informatik-, Innovationszentrum usw.) ausbaut.

 

In welchen Branchen erwarten wir in erster Linie Ansiedler?

·      Umweltschutzindustrie,

·      Maschinen- und Fahrzeugindustrie,

.      Logistik, Distribution

·      Materialbewegung, Verpackung

·      Elektronische Montage, Herstellung

·      Holzindustrie,

·      Kunststoffverarbeitung.

 

Der Industriepark Ózd wartet auf jene Investoren, Unternehmer, die aufbauend auf den gut ausgebildeten Arbeitskräften, der gut ausgebauten Infrastruktur, den Präferenzen der Region und anderen Vergünstigungen, der Nähe der Nachbarländer produzieren, erzeugen möchten. Er rechnet mit jenen, welche an der Gestaltung eines grenznahen, regionalen Transport-, Lagerungs-, Handelszentrums interessiert sind. Er möchte mit all jenen zusammenarbeiten, welche um die Neugeburt, Wiederauferstehung der Region bemüht sind.